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UX Intensive 2017

UX Intensive 2017 in Amsterdam – Recap

  |   Business, Design, Kampagne, Konferenz, Konzeption, Umsetzung   |   No comment

Ich hatte das Glück dieses Jahr zwei Tage der dreitägigen UX Intensive besuchen zu dürfen. So war ich 06.06 – 09.06.2017 in Amsterdam, wie viele andere mit dem Wunsch mein Bewusstsein zu erweitern.

Die UX Intensive ist ein Event von Adaptive Path, einer der weltweit führenden Agenturen für User Experience und Service Design. Das Ganze würde ich als Intensivseminar bezeichnen, mit Vortrag und Gruppenarbeiten zu gefühlt gleichen Teilen.

Meine Erwartungen an die UX Intensive 2017

Von den Tagen wollte ich einerseits neue Modelle und Methoden mitnehmen, die ich für meine Arbeit verwenden kann. Zum anderen galt es für mich natürlich jede Menge Insights, Ideen und Inspiration zu sammeln. Einfach gesagt: Der Wunsch von den „Besten“ zu lernen.

UX Intensive – Tag 1 – „Strategy & Foresight“

Dieser erste Tag war mit vielfältigen Themen vollgepackt: das adaptive path Verständnis vom Designbegriff, die Fähigkeit auch „Business“ sprechen zu können, das Erstellen von Design-Prinzipen, Minimum Viable Product, Priorisierung von Anforderungen und Möglichkeiten in die Zukunft zu sehen  – um nur einige zu nennen. Zwischen den Themen gab es immer kleinere bis größere Gruppen- und Einzelaufgaben, um Gelerntes gleich praktisch anzuwenden.

Für mich als nicht-„Native-Speaker“ war es herausfordernd bei dem Tempo mitzuhalten. Der Zeitplan war straff und für die Aufgaben gab es immer viel zu wenig Zeit. Aber wir wurden im Vorfeld gewarnt, dass „Intensive“ auch so gemeint ist.

Das inhaltliche Spektrum am ersten Tag war breit, leider zu Ungunsten der Detailtiefe.

UX Intensive – Tag 2 – „Service Design“

Diesen zweiten Tag empfand ich als fokussierter: Von den Grundlagen des Service Design sehr schnell zu Experiences Mapping und Service Blueprints, alles praxisnah mit Übungsaufgaben untermauert. Abgerundet von Storytelling und abgeschlossen von einem Service Storming.

Wer gern tiefer in Experiences Mapping und Service Blueprints einsteigen möchte, für den kann ich die Guides von Adaptive Path empfehlen. Diese stehen zum freien Download zur Verfügung: Guide Service Blueprinting, Guide Expierience Mapping

Das Service Storming ist eine eher ungewöhnliche Methode, denn: Beim Service Storming wird ein Produkt, Service oder eine Journey von einer Gruppe dramaturgisch aufbereitet. Für uns hieß das: Einen Service für kulinarisch interessierte Fluggäste darzustellen. Über eine App werden Vorlieben erfragt, beim Flug entsprechende Appetizer serviert und nach der Ankunft werden Restaurantempfehlungen gegeben. ich spielte dabei die App und das Inflight Entertainment System. Ja, das ist wie Improtheater und ja, das fühlt sich etwas verrückt an. Aber es ist eben vor allem eine sehr gute Möglichkeit den Kommunikationsstil und den Charakter eines Service emphatisch erfahrbar zu machen.

Aus dem zweiten Tag konnte ich weitaus mehr Nutzen für meine tägliche Arbeit ziehen. Ich denke besonders, weil die Methoden Experiences Mapping und Service Blueprints mit mehr Detailtiefe behandelt wurden und die anderen Themen diese beiden Schwerpunkte direkt ergänzen konnten.

UX Intensive 2017 Tag 2 Workshop

Mein Fazit von der UX Intensive 2017

Ob mein Bewusstsein weiter wurde, weiß ich nicht genau, aber mein Horizont hat sich definitiv erweitert. Vom ersten Tag kann ich eine Menge Einblicke mitnehmen, leider mit weniger Anwendbarkeit für meine Arbeit, als ich erwartet habe. Tag 1 bot viele Themen, aber leider auch viele Themensprünge. Auch die praktischen Arbeiten waren teilweise etwas unorganisiert.

Der zweite Tag konnte mich auf ganzer Linie überzeugen, praxisnahe Vorstellung von Modellen und Methoden, guter Aufbau, passende Aufgaben, inspirierender Abschluss.

Besonders hervorzuheben sind die Gespräche mit UX-lern aus ganz Europa, die neben der UX Intensive stattgefunden haben. Und es war irgendwie beruhigend zu erfahren, dass alle – ob Unternehmen oder Agenturen, ob Deutschland oder UK – letztlich vor den gleichen Herausforderungen stehen, wenn es darum geht, nutzerzentrierte Arbeitsweisen in Unternehmen oder Agenturen umzusetzen.

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