#NeueRealität: Mit Karl Kratz auf der Suche nach Inspiration
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#NeueRealität: Mit Karl Kratz auf der Suche nach Inspiration

  |   Konferenz, Online Marketing   |   No comment

Über Suggestion, Hypnose und Serotonin: Patrick und Juri haben sich die Berlintour gegeben und mit Karl Kratz erforscht, was im Online Marketing eigentlich noch so alles geht…

Website-Betreiber sind Architekten der Realität, die in den Köpfen der Betrachter beim Besuch einer Website entsteht. Um unsere Zielerreichung zu verbessern, arbeiten wir kontinuierlich daran, die Aufmerksamkeit unserer Besucher zu beeinflussen. Eine ganze Branche lebt in diesem Hamsterrad aus „Orange Buttons werden öfter geklickt!“ und „Formuliere deskriptive Überschriften mit Haupt- und Neben-Keyword!“.

Das war die #NeueRealität am 18.05.2018 im Berliner Kosmos

Das ist alles nicht schlecht, aber auch nicht neu – wir haben analysiert, interpretiert und wenden das Gelernte an – so weit, so gut, so Imitation. Zeit für Inspiration! Deshalb hat Karl etwas gemacht, was kein vernünftiger Businessmensch machen würde: Eine einmalige Online-Marketing Konferenz mit Speakern, die von Online Marketing keine Ahnung haben.

Das LineUp der Veranstaltung könnte auch der Anfang eines schlechten Witzes sein:
Was machen ein Mentalist, ein Magier, ein Mathematiker und ein BWLer auf einer Online Marketing Konferenz? 😉

Cases und Best Practices adé: Bahn frei für neue Onlinewelten

Zur Begrüßung erinnert Karl uns daran, dass es diesmal keine Cases, Best Practices und How-Tos geben wird. Also Laptops zu, Köpfe auf und Bühne frei für Jan Becker: Der prominente Mentalist hypnotisiert das Publikum. Nein, wirklich: Er hat uns – im Wortsinn – hypnotisiert.

Der Sinn der Sache: Uns Emotionen spüren und Handlungen ausführen lassen, die er diktiert. Spätestens jetzt sollte jeder Marketer große Ohren bzw. Augen bekommen haben. Du willst mehr erfahren? Dann hoffe darauf, dass die Veranstaltung irgendwann wiederholt wird und kauf dir ein Ticket!

Kommunikationsprinzip Gartenparty: Social Media

Der sympathische Kölner Wirtschaftshistoriker Professor Klemens Skibicki zieht parallelen von der Digitalisierung zur Industrialisierung (ja, lange her) und vergleicht die Reaktionen der Menschen, besonders Entscheidern, miteinander. Klar wird: Unsere Mittel ändern sich, unser Wesen bleibt gleich.

„Social ist kein Kanal, sondern ein Grundprinzip!“

Es dauert 15 Jahre, in denen wir versuchen alte Denkmuster und Prinzipien auf neue Technologien anzuwenden. Ähnlich verhält es sich mit dem Netz: Nach Einführung haben Sender und Verlage das Internet wie einen weiteren Kanal zur Push-Kommunikation behandelt.

Die dem Netz eigene Eigenschaft, dass jeder Sender und Empfänger sein kann, hat sich erst nach einiger Zeit herausgebildet und ist heute nicht mehr wegzudenken. Skibicki schafft einen historischen Kontextrahmen für die Gegenwart und rät uns dazu, neuen Technologien gegenüber offen zu bleiben.

People don’t mind to be fooled by a gentleman

Thimon von Berlepsch führt Zaubertricks vor: Wir wollen nicht spoilern, aber er erläutert uns, wie er seine Tricks bewusst hätte anders inszenieren können, um andere Emotionen zu wecken oder Emotionen bewusst zu verstärken. Seine Tricks verrät ein Magier natürlich nicht 😉

Thimon von Berlepsch bei der Neuen Realität von Karl Kratz

Thimon von Berlepsch verzaubert die Konferenzteilnehmer

Karl hüpft immer wieder dazwischen und gibt uns Hinweise, wie wir das Gesehene auf unser tägliches Online Marketing anwenden können. Auch hier möchte ich nicht zu sehr ins Detail gehen, aber unter anderem das Ebenenmodell kann noch weit mehr als bisher angenommen!

Fazit

Karl hat uns mit seiner neuen Realität wirklich beeindruckt. Das kleine Format richtet sich an fortgeschrittene Marketer, die bereit sind das Gelernte zu hinterfragen. Wer aber konkrete Handlungsanweisungen für sein Online Marketing sucht, sollte erst noch tiefer in die Grundlagen einsteigen.

Auf der Rückreise hat mein Kopf auf jeden Fall vor Ideen gebrummt und ich habe im ICE direkt eine ganze Seite mit Dingen aufgeschrieben, die ich für mich – ganz persönlich – mitgenommen habe.

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