Rückblick Agenturcamp 2016 in Hamburg
Am 3./4. November 2016 machte das Agenturcamp Halt in Hamburg, um über Themen wie Digitalisierung, effizientes Arbeiten und Fachkräftemangel gemeinsam zu diskutieren.
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Rückblick – Das Agenturcamp Hamburg

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Das Agenturcamp unter dem Motto „Agenturen im Aufbruch – nur wohin“ findet als Veranstaltungsreihe in verschiedenen Städten in Deutschland statt. Am 3. und 4. November 2016 ist das Agenturcamp hoch oben im Norden angekommen und findet im 13. Stockwerk des InterCity Hotels am Dammtor statt.

img_2426Bei bestem Weitblick (über Hamburg) werden an den zwei Tagen mehr als 60 Sessions (Themen) behandelt, die die Agenturbranche bewegen und Entscheidern und Führungskräften aus Agenturen einen intensiven Austausch im Rahmen eines Barcamps ermöglichen. Dabei ist die Mehrzahl der Anwesenden Ersttäter auf dem Agenturcamp, was aber auf keinen Fall negativen Einfluss hat. Im Gegenteil, allgemein wurde sehr offen über die Themen gesprochen und diskutiert und das nicht nur in den Sessions, sondern auch bei allen anderen Gelegenheiten wie in den Pausen oder auf der Abendveranstaltung.

Dabei wird deutlich, dass sich der Agenturmarkt im Umbruch befindet und die Digitalisierung nicht nur bei den Kunden stattfindet sondern auch internes Thema der Agenturen ist.

Stundensatz war früher

hamburg-agenturcamp-2016-session-planungSo geht es nicht nur um neue Geschäftsmodelle oder Technologien mit Blick auf den Kunden, sondern auffallend häufig auch um interne Themen, die die Agenturen bewegen. Dabei sind die Themenfelder weit gefächert: von neuen und modernen Arbeitsformen, über „Was ist ein gutes Konzept“, Unternehmenskultur, Kommunikation, Recruiting, Ressourcenplanung bis hin zu „nie mehr Stundensatz“ und Pricing oder agiles Projektmanagement.

Weitere Themen rund um die eigenen Mitarbeiter waren z.B. „Home-Office – Eine Illusion“, Arbeitszeitmodelle, Mitarbeiterbindungsmöglichkeiten oder effizientes Arbeiten mit unterschiedlichsten Tools.

Fachkräftemangel in der Branche

Das Thema Nr. 1 war immer deutlich quer durch alle Sessions zu erkennen, der Fachkräftemangel in der Branche. Hierzu plant der Veranstalter Hans-Gerhard Kühn evtl. auch eigene Barcamps zu diesem Thema in der Zukunft.

Neben einigen ernsten Themen gibt es aber auch immer mal wieder auflockernde Beiträge, wie der Beitrag von Marco Janck von Sumago mit seinem Content-Marketing-Experiment auf dem Jacobsweg. Seine Idee: den Jacobsweg zu gehen und jeden Tag ein Video seines Tages online zu stellen. Im Detail heisst das, nach sieben bis neun teils qualvollen und schmerzenden Stunden beim Wandern, hat er für seine wartenden Fans noch weitere drei Stunden am iPhone für Filmschnitt und Vertonung verbracht. Neben Personal Branding und einigen Likes und Freundschaftsanfragen hat ihm das auch auch den ein oder anderen Auftrag im Bereich Content Marketing verschafft.

Wer interessiert an einem offenen Austausch mit anderen Agenturen ist, für den kann ich das Agenturcamp sehr empfehlen. Die große Auswahl an Sessions, die verschiedenen Formate wie Vorträge oder Diskussionen und die Möglichkeit seine eigenen Themen mit einzubringen, geben viele Gelegenheiten zum Austausch mit Gleichgesinnten.

Mein Fazit– Ein unerwarteter offener und kreativer Austausch

Das Agenturcamp in Hamburg wird im Vergleich zu den anderen Städten verstärkt von digitalen Agenturen besucht, klassische Agenturen sind in der Minderheit. Der Austausch untereinander klappt erstaunlich offen und kreativ und manch einer, der hier mit Vorurteilen über die Agenturbrache hergekommen ist, wird hier eines besseren belehrt.

Verweis: www.dasagenturcamp.de

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